Ein Passepartout kann mal als einen „Rahmen im Rahmen“ beschreiben. Es trennt das Bild sowohl von der Glasdecke als auch vom Bilderrahmen. Der Karton aus säurefreiem Material ist speziell zugeschnitten. Er dient zwei Hauptzwecken. Erstens bekommt das Bildmotiv durch das Passepartout einen Rahmen und wirkt dadurch hochwertiger. Zweitens schafft es Abstand zwischen der Glasdecke und dem Bild, bzw. zwischen dem Bilderrahmen und dem Bild. Dies dient dem Schutz des Bildes damit weder das Glas noch der Bilderrahmen auf das Bild drücken.
Ein Passepartout schützt das Bild
Besonders die Luftfeuchtigkeit kann das Bild beschädigen. Kleine Wassertröpfchen setzen sich unter der Glasdecke ab und können das Bild wellig werden lassen. Ein Passepartout schafft einen kleinen Abstand zwischen Bild und Glas, sodass eventuelle Wassertröpfchen das Bild nicht berühren. Dies ist übrigens kein Problem für Fotodrucke, da das wasserabweisender ist. Für Papierdrucke sollte aber unbedingt ein Passepartout als Schutz dienen.
Die richtigen Bildgröße für ein Passepartout
Bei der Wahl des Passepartouts spielen drei Maße eine Rolle: Bildgröße, Lochgröße und Rahmenmaße.
Bildgröße: Das Bild sollte ca. 1 cm größer sein als das Passepartout. Dadurch überlappt das Bild an allen Kanten des Passepartouts um ca. 5 mm. Das Bild wird dann von hinten mit Klebeband am Passepartout befestigt damit es nicht rutscht.
Lochgröße: Die Lochgröße meint die Freifläche des Passepartouts. In dieser Freifläche sieht man später das Bildmotiv. Die Lochgröße ist das Gegenstück zur Bildgröße. Das Loch sollte ca. 1 cm kleiner sein als die Bildgröße.
Rahmengröße: Das Passepartout genauso groß sein wie Ihr Bilderrahmen, damit nichts verrutscht. Dabei gilt es, die die Maße der äußeren Kanten des Passepartouts zu beachten und nicht die Lochgröße.
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