Haus und Garten

Garten mit Steinen gestalten

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Steingärten sind in aller Munde. Allerdings im negativen Sinn. Sie stehen für die Versiegelung von Böden, für die Verdichtung von Wohnraum und für die Anonymisierung von Gärten, die eigentlich alle, also wirklich alle Möglichkeiten zur Individualisierung bieten. Die Verbindung von Stein und Garten darf aber kein Tabu werden. Denn sie bieten, richtig ein- und stilvoll in Szene gesetzt, Reptilien Schutz und dem Zuschauer eine ästhetische Ansicht. Zu Mauern aufgestapelte Friesenwall Steine, lassen sich wunderbar bepflanzen.

Steine richtig bepflanzen

Zur Bepflanzung von Steinmauern eignen sich Arten, welche gut mit Trockenheit zurechtkommen. Dazu zählen Hauswurz, Mauerpfeffer und natürlich das Steinkraut. Im Mittelmeerraum kann man oft Thymian und Rosmarin sehen. Ein netter Nebeneffekt dieser schmackhaften Kräuter ist die Verwendbarkeit in der Küche. Wurde innerhalb der Steinmauer ein richtiges Beet angelegt, welches in der Lage ist, Wasser zu speichern, ohne das Erde durch Ritzen sickern kann, können auch Polsterglockenblumen und Schleifenblumen gepflanzt werden. Hat man ein gänzliches Problem mit Trockenheit, lässt sich in eine höher gelegene Steinpyramide ein kleiner Brunnen integrieren. Dafür wird eine für den Außeneinsatz geeignete Wasserpumpe benötigt. Am Fuß des Steinhügels wird ein kleines Becken oder ein Teich angelegt. So kann die Pumpe das Wasser aus dem Teich nutzen und es muss kein Frischwasser benutzt werden. Durch die entstehende Feuchtigkeit des Kreislaufsystems lassen sich auch Farne anpflanzen.

Welche Steine können für Mauern verwendet werden?

Neben den Friesenwall Steinen eignen sich Findlinge und Granitblöcke für Trockenmauern. Für eine Hangbefestigung nutzt man am besten einen Wasserbaustein. Diese lassen sich sehr leicht stapeln und sind durch ihre natürliche Form gegen Wegrollen gesichert. Ineinander richtig verkeilt, halten sie einer Belastung von mehreren Tonnen stand. Und auch für Beeteinfassungen lassen sich aufgestapelte Steine prima verwenden. Das sieht viel natürlicher aus, als beispielsweise Kunststoffrasenkanten oder Beetumrandungen aus Beton. Holzpalisaden haben das Problem der Dauerhaftigkeit, denn in Berührung mit Erde gammeln sie schnell durch.

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